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Bergluft per Knopfdruck

Mehr als Fitness Die Attraktion des Viersternehotels „Bornmühle“ am Ufer des Tollensesees in Mecklenburg-Vorpommern sieht auf den ersten Blick aus wie ein normaler Fitnessraum. Der eigentliche Clou an der Sache ist aber gasförmig. Das „Alleinstellungsmerkmal“, wie es Inhaber Richard Wiegert nennt. Die Frischluft, die in den Raum geblasen wird, enthält einen erhöhten Stickstoffanteil, wodurch per Knopfdruck unterschiedliche Höhenlagen simuliert werden. Mehr als zwei Millionen Euro hat die Anlage gekostet, zu der auch ein luxuriöser Wellnessbereich gehört. 700.000 Euro davon zahlte die EU. Bergsteigen, wo es keine Berge gibt – die „Angleichung der Lebensverhältnisse“ in Europa kann man natürlich auch so verstehen.