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Demografie: Gauck: Mehr Unterstützung für notleidende Kommunen ++ Zwangsprostitution: CSU-Politikerin fordert Verschärfung der Gesetze ++ Politikerattacke: Von Kurt Beck beschimpfter Mann hat nicht verziehen

Gauck: Mehr Unterstützung für notleidende Kommunen

Angesichts einer schrumpfenden Bevölkerung und finanzieller Probleme vieler Landkreise hat Bundespräsident Joachim Gauck zur Unterstützung von Städten und Gemeinden aufgerufen. „Die Kommunen dürfen nicht alleine gelassen werden“, sagte er am Freitag bei der Landkreisversammlung. Wenn sich die Kommunen gesellschaftlichen Aufgaben widmeten, bräuchten sie dabei Hilfe.

CSU-Politikerin fordert Verschärfung der Gesetze

Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) fordert bessere Instrumente im Kampf gegen Zwangsprostitution. Ein Bericht des Bundeskriminalamts zeige, dass die Opfer immer jünger werden. Das Strafrecht müsse verändert werden, um etwa Freier von Zwangsprostituierten bestrafen zu können. Eine Strafmilderung durch das Prostitutionsgesetz von 2001 müsse rückgängig gemacht werden.

Von Kurt Beck beschimpfter Mann hat nicht verziehen

Kurt Beck (SPD), scheidender Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, hat durch verbale Attacken von sich reden gemacht. Eines seiner Opfer, der ehemalige Hartz-IV-Empfänger Henrico Frank, hat Beck bis heute nicht verziehen. 2006 hatte Frank auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt Beck beschimpft, der konterte und forderte den damals 37-Jährigen auf, sich zu waschen und zu rasieren, dann bekäme er innerhalb von drei Wochen einen Job. Er schätze nach wie vor so gut wie nichts an Beck, sagte Frank jetzt.