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Politikergehalt: Malu Dreyer kritisiert Parteifreund Steinbrück ++ Meinungsaustausch: Merkel trifft griechischen Ministerpräsidenten ++ Medizin: Bahr prüft schärfere Strafen für korrupte Ärzte

Malu Dreyer kritisiert Parteifreund Steinbrück

Die designierte Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), kritisiert die von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück angestoßene Debatte über zu niedrige Politikergehälter. Politiker verdienten insgesamt viel Geld, sagte Dreyer in der Radiosendung „SWR2-Tagesgespräch“ am Freitag. Sie kenne zudem kaum jemanden, der wegen des Geldes in die Politik gehe, fügte die derzeitige Sozialministerin hinzu. Steinbrück will sich weiterhin nicht zur Debatte äußern.

Merkel trifft griechischen Ministerpräsidenten

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wird am kommenden Dienstag den griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras zu einem Meinungsaustausch empfangen. Im Kanzleramt werde es auch um die Reformanstrengungen Griechenlands gehen, kündigte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin an. Samaras hatte die griechische Bevölkerung auf ein entbehrungsreiches Jahr eingestellt. Merkel erklärte, die Schuldenkrise sei noch längst nicht überwunden.

Bahr prüft schärfere Strafen für korrupte Ärzte

Im Kampf gegen Ärztekorruption prüft das Gesundheitsministerium nun doch eine Änderung des Berufsrechtes. Eine Sprecherin von Ressortchef Daniel Bahr (FDP) bestätigte am Freitagabend einen entsprechenden Vorabbericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Es werde geprüft, ob die bestehenden Regelungen ausreichten. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hatte bereits am Donnerstag schärfere Gesetze ins Gespräch gebracht, nachdem Bahr auf die Bremse getreten war.