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Südafrika: Nelson Mandela aus Krankenhaus entlassen ++ Nigeria: Tödliches Attentat auf Weihnachtsmesse ++ Italien: Mario Monti wirbt um Unterstützung für Reformen

Nelson Mandela aus Krankenhaus entlassen

Nach Behandlungen wegen einer Lungeninfektion und Gallensteinen hat der frühere südafrikanische Präsident Nelson Mandela am Mittwochabend das Krankenhaus verlassen. Der 94-Jährige werde nun weiter von Ärzten in seinem Haus in Johannesburg betreut, bis er vollständig genesen sei, sagte ein Sprecher. Mandela war Anfang Dezember ins Krankenhaus gebracht worden. Wegen seines Kampfes gegen das rassistische Apartheid-Regime verbrachte Mandela 27 Jahre seines Lebens im Gefängnis und kam erst 1990 frei. Der Klinikaufenthalt war der längste seit seiner Haftzeit.

Tödliches Attentat auf Weihnachtsmesse

Im Norden Nigerias sind mindestens sechs Menschen bei einem Attentat auf eine Weihnachtsmesse getötet worden. Bei der Schießerei in der Millionenstadt Kano kam auch der Pfarrer ums Leben, wie nigerianische Medien unter Berufung auf Polizeiangaben berichteten. Eine Gruppe Bewaffneter habe den nächtlichen Gottesdienst gestürmt und das Feuer eröffnet. Unterdessen riefen mehrere katholische Bischöfe des Landes zu einem friedlichen Zusammenleben auf. Bereits 2011 hatte die islamistische Terrorgruppe Boko Haram am ersten Weihnachtstag in Nigeria blutige Attentate verübt.

Mario Monti wirbt um Unterstützung für Reformen

In Italien wirbt der zurückgetretene Ministerpräsident Mario Monti bei der Bevölkerung um Unterstützung für weitere Reformen. Zwei Monate vor der Parlamentswahl veröffentlichte der frühere EU-Kommissar im Internet sein Programm für eine weitere Amtszeit und rief die Italiener zu einer Debatte über die Zukunft des hoch verschuldeten Landes auf. So soll ab 2015 die Verschuldung um jährlich fünf Prozent gesenkt werden. Ziel sei es, den Schuldenstand von derzeit rund 126 auf 60 Prozent der Wirtschaftsleistung zu senken. Zudem will Monti härter gegen Korruption vorgehen.