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Südafrika: Nelson Mandela wurden Gallensteine entfernt ++ Spanien: Neuer Regierungschef im Baskenland tritt Amt an ++ Russland: Polizei nimmt prominente Oppositionsführer fest

Nelson Mandela wurden Gallensteine entfernt

Der frühere südafrikanische Präsident Nelson Mandela hat sich am Sonnabend einer erfolgreichen Gallensteinoperation unterzogen. Der 94-Jährige habe erst wegen einer chronischen Lungenentzündung behandelt werden müssen, bevor die Gallensteine entfernt werden konnten, teilte das Büro von Präsident Jacob Zuma mit. „Der Eingriff war erfolgreich, und Madiba erholt sich“, sagte ein Sprecher. Er verwendete Mandelas Clan-Namen, ein Zeichen für Zuneigung. Der langjährige Vorkämpfer gegen die Apartheid in Südafrika befindet sich seit 4.Dezember in einem Krankenhaus, wo er medizinisch behandelt wird.

Neuer Regierungschef im Baskenland tritt Amt an

Das spanische Baskenland hat einen neuen Regierungschef. Der Nationalist Iñigo Urkullu trat am Sonnabend in der Stadt Gernika sein Amt als Chef einer Minderheitsregierung an. Urkullu legte seinen Eid traditionsgemäß in baskischer Sprache unter der „Gernika-Eiche“ ab. Dieser Baum symbolisiert die baskische Freiheit. Er überlebte das Bombardement auf Gernika durch Flugzeuge der deutschen Legion Condor. Urkullu leitet die gemäßigt nationalistische PNV-Partei, die die vorgezogene Parlamentswahl am 21.Oktober zwar klar gewonnen hatte, jedoch die absolute Mehrheit verfehlte.

Polizei nimmt prominente Oppositionsführer fest

Ungeachtet eines Demonstrationsverbots haben sich in Moskau Hunderte Menschen zu einer Kundgebung anlässlich des ersten Jahrestages der russischen Protestbewegung versammelt. Die Polizei ging gegen die Teilnehmer vor und nahm mehrere prominente Oppositionsführer, darunter Alexej Nawalny und die Moderatorin Xenia Sobtschak, fest. Im Dezember 2011 hatte sich in Russland eine Protestbewegung gebildet, die zeitweise bis zu 120.000 Menschen mobilisierte. Die Polizei, die der Veranstaltung nahe dem Lubjanka-Platz mit einem Großaufgebot begegnete, berichtete von rund 500 Teilnehmern.