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Ägypten: Opposition ruft zu Nein bei Verfassungsreferendum auf ++ Syrien: Mehr als 100 Länder erkennen Oppositionskoalition an ++ Italien: Ruby schwänzt Berlusconi-Prozess

Opposition ruft zu Nein bei Verfassungsreferendum auf

Die ägyptische Opposition hat die Bevölkerung aufgerufen, bei dem Verfassungsreferendum in dieser Woche mit Nein zu stimmen. Dies sagte einer ihrer führenden Vertreter, der frühere Chef der Arabischen Liga, Amr Mussa. In der Opposition war auch ein Boykott der Abstimmung diskutiert worden. Die Gegner von Präsident Mohammed Mursi kritisieren, dass der Verfassungsentwurf eine islamistische Handschrift trage. Der von der Armee für Mittwoch geplante nationale Dialog zur Beendigung der politischen Krise wurde nach Angaben eines Sprechers verschoben. Grund sei die geringe Resonanz auf die Einladung des Militärs.

Mehr als 100 Länder erkennen Oppositionskoalition an

Mehr als 100 Länder haben die oppositionelle Syrische Nationalkoalition als legitime Vertretung des syrischen Volkes anerkannt. Das sagte der französische Außenminister Laurent Fabius am Rande des Treffens der sogenannten Freunde Syriens in Marrakesch. Die Entscheidung ermöglicht eine größere Unterstützung der Rebellen im Kampf gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad. Frankreich war eines der ersten Länder, das die Vorgängerorganisation der Syrischen Nationalkoalition, den Syrischen Nationalrat, anerkannt hatte.

Ruby schwänzt Berlusconi-Prozess

Die Tänzerin Ruby, die im Mittelpunkt eines Prozesses gegen den ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi steht, hält sich nach Angaben ihrer Anwältin in Mexiko auf. Offenbar will die 19-Jährige im Januar nach Italien zurückkehren. Ruby, die eigentlich Karima al-Mahrough heißt, war einer Vorladung des Mailänder Gerichts nicht nachgekommen, im Prozess gegen Berlusconi als Zeugin auszusagen. Berlusconi ist angeklagt, weil er Sex mit Ruby gehabt haben soll, als diese noch minderjährig war. Berlusconi hatte am Sonnabend angekündigt, erneut als Spitzenkandidat bei der nächsten Wahl antreten zu wollen.