Militär

US-Drohnen töten Al-Qaida-Anführer in Pakistan

Dem US-Militär sind erneut schwere Schläge gegen die radikal-islamische Al-Qaida in Pakistan gelungen.

Wie am Wochenende aus Geheimdienstkreisen verlautete, wurde bei einem Drohnenangriff im Nordwesten des Landes mit Abu Said ein weiteres Mitglied aus der Führungsriege der militanten Organisation getötet. Die Drohne habe einen Unterschlupf in Nordwaziristan an der afghanischen Grenze beschossen. Am Sonntag sei in der Region zudem der Al-Qaida-Anführer Mohammad Ahmed Almansoor getötet worden. Eine Drohne habe Raketen auf ein Haus abgefeuert, in dem sich der Extremist befunden habe. Said war Nachfolger des im Juni ebenfalls bei einem US-Drohnenangriff ums Leben gekommenen Abu Jahja al-Libi, der als Nummer zwei der Extremisten sowie als enger Vertrauter des früheren Al-Qaida-Chefs Osama Bin Laden galt. Ein von den Taliban entführter US-Amerikaner ist am Sonntag im Osten Afghanistans nach wenigen Tagen in Gefangenschaft befreit worden. Laut Isaf-Schutztruppe war der Mann am Mittwoch in der Nähe des Distrikts Sarobi in der Provinz Kabul entführt worden.