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Textilien kommen meist aus China

Herkunft Importland Nummer eins ist und bleibt China. Allein im ersten Halbjahr 2012 wurden aus der Volksrepublik Waren mit einem Einfuhrwert in Höhe von rund 3,5 Milliarden Euro nach Deutschland gebracht, meldet der Modeindustrieverband German Fashion aus Köln. Platz zwei belegt die Türkei mit einem Einfuhrwert von 1,5 Milliarden Euro in den ersten sechs Monaten 2012. Danach folgen Bangladesch, Indien und Italien.

Eigentümer Nähfabriken in Asien und Osteuropa sind fast ausnahmslos Lohnfertiger, gehören also nicht den Modeanbietern selbst. Die Muster und Kollektionen werden von eigenen Designern erstellt, auch die Stoffe und Garne besorgen die Modeschöpfer selbst. Anschließend delegieren sie dann den Nähauftrag, große Konzerne streuen ihre Aufträge dabei zum Teil auf mehrere Hundert Textilfabriken. Die müssen zertifiziert sein, um bestimmte Arbeits- und Sozialstandards zu garantieren.

Prüfsiegel Manche Prüfsiegel fokussieren sich auf die Schadstoffthematik wie zum Beispiel der Öko-Tex-Standard, den es in den drei Varianten 100, 1000 und 100plus gibt. Andere beziehen zusätzlich auch Umweltaspekte ein, etwa Blue Sign.

Modehändler Der größte Modehändler in Deutschland ist die Otto-Gruppe. Platz zwei belegt die schwedische Kette H&M, auf Rang drei steht C&A.