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Internetberater weg

Hedgefonds Nach wenigen Tagen muss sich SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück schon wieder einen neuen Internetberater suchen. Der Unternehmer und Bestseller-Autor Roman Maria Koidl steht nicht mehr zur Verfügung, wie er am Mittwoch mitteilte. In der Partei war zuvor Koidls Vergangenheit als Berater von Hedgefonds auf Kritik gestoßen. Steinbrück hat sich für eine schärfere Regulierung solcher Fonds ausgesprochen, die der frühere Vorsitzende Franz Müntefering einst als Heuschrecken brandmarkte. FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle sagte im Bundestag, Steinbrück sei zum Spielball der SPD-Linken geworden.

Berichterstattung Koidl schrieb auf seiner Internetseite: „Ich kann nicht vertreten, dass falsche und ehrverletzende Berichterstattung gegen mich eingesetzt wird, die darauf zielt, den Kandidaten Peer Steinbrück zu beschädigen.“ Er habe sich zur Unterstützung bereit erklärt, „weil es meine Überzeugung ist, dass Peer Steinbrück ein exzellenter Kanzler wird“. Da die Vertragsverhandlungen noch nicht abgeschlossen gewesen seien, ziehe er sein Angebot zurück.