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Seidel-Stiftung: Israels Präsident lehnt Auszeichnung ab ++ Organspende: Kassenchef fordert mehr Transparenz ++ Wohnungsnot: Ramsauer will Kasernen für Studenten umbauen ++ Frauenquote: Seehofer fordert Blockade des EU-Beschlusses

Israels Präsident lehnt Auszeichnung ab

Israels Präsident Schimon Peres hat dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ zufolge den Franz-Josef-Strauß-Preis der Hanns-Seidel-Stiftung abgelehnt. „Der Präsident nimmt keinen Preis dieser Stiftung an“, habe Peres’ Büro mitgeteilt. Das Magazin spekuliert, dass diese Ablehnung mit der Nazi-Vergangenheit zweier Gönner der Stiftung zu tun haben könnte, die das Blatt vor einer Woche aufdeckte.

Kassenchef fordert mehr Transparenz

Die Techniker Krankenkasse fordert nach dem Organspende-Skandal mehr Transparenz bei der Vergabe. „Die Menschen müssen vor allem wieder in die Organspende vertrauen können“, sagte TK-Vorstandschef Jens Baas. In den Uni-Kliniken Göttingen, München und Regensburg hatte es den Verdacht auf Tricksereien bei der Organvergabe vergeben – danach sank die Spendebereitschaft.

Ramsauer will Kasernen für Studenten umbauen

Als Reaktion auf die Wohnungsnot in vielen Hochschulstädten will Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer den Bau von Studentenwohnungen stärker fördern. Nach dem Willen des CSU-Politikers sollen die Länder Bundesmittel zumindest teilweise für Studentenunterkünfte verwenden, wie der „Spiegel“ berichtet. Nach Ramsauers Vorstellungen könnten auch leer stehende Kasernen zu Wohnungen für Studenten umgebaut werden.

Seehofer fordert Blockade des EU-Beschlusses

CSU-Chef Horst Seehofer hat die Bundesregierung aufgefordert, die von der EU-Kommission beschlossene Frauenquote für Aufsichtsräte in Deutschland nicht umzusetzen. Für eine solche Quote sei die EU-Kommission „schlicht und einfach nicht zuständig“, sagte Seehofer der „Bild am Sonntag“. „Die Kommission soll sich lieber um Wachstum und Arbeitsplätze in Europa kümmern.