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Griechenland: Anklage gegen drei Männer nach Angriff auf Konsul ++ Philippinen: Zwölf Tote bei Gefecht zwischen Armee und Rebellen ++ USA: Mehrheit im US-Kongress kirchlich gebunden ++ Frankreich: Massendemonstration gegen Ehe von Homosexuellen

Anklage gegen drei Männer nach Angriff auf Konsul

Zwei Tage nach den Attacken auf den deutschen Generalkonsul in Thessaloniki hat die Staatsanwaltschaft der nordgriechischen Stadt Anklage gegen drei Griechen erhoben. Dies berichteten griechische Medien am Sonnabend nach einer Anhörung der Beschuldigten durch den Staatsanwalt. Der Generalkonsul Wolfgang Hoelscher-Obermaier war am Rande eines Treffens deutscher und griechischer Bürgermeister angegriffen und mit Kaffee übergossen worden.

Zwölf Tote bei Gefecht zwischen Armee und Rebellen

Bei Kämpfen zwischen Armee und kommunistischer Guerilla sind im Norden der Philippinen sieben Soldaten und fünf Rebellen getötet worden. Zudem wurden acht Soldaten verletzt, wie ein Militärsprecher mitteilte. Die Soldaten seien während einer Patrouille in der Ortschaft San Guillermo, rund 260 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila, auf die Aufständischen gestoßen.

Mehrheit im US-Kongress kirchlich gebunden

Die überwiegende Mehrheit der Mitglieder des US-Kongresses gehört einer Kirche oder einer Glaubensgemeinschaft an. Wie das Institut Pew Forum berichtete, sind 56 Prozent der Anfang November gewählten Kongressmitglieder Protestanten und 30 Prozent Katholiken. Juden stellten 32 Kongressmitglieder und Mormonen 15. Der Kongress besteht aus 100 Senatoren und 435 Repräsentanten.

Massendemonstration gegen Ehe von Homosexuellen

Mehr als 100.000 Menschen haben am Sonnabend in Frankreich gegen die von der sozialistischen Regierung geplante Homo-Ehe und das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare demonstriert. Allein in der Hauptstadt Paris versammelten sich laut Polizei rund 70.000 Menschen zu einer Kundgebung. In Toulouse setzte die Polizei Tränengas gegen Gegendemonstranten ein.