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Thüringer Terrortrio

Anfang In Jena (Thüringen) entdecken Polizisten 1998 die Bombenwerkstatt der Neonazis Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe. Das Trio kann jedoch fliehen. Es beginnt eine Serie von Banküberfällen in ostdeutschen Bundesländern. Später werden die Taten Böhnhardt und Mundlos zugeordnet, die mit Zschäpe die Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) gebildet haben.

Mord In Nürnberg wird am 9. September 2000 ein türkischer Blumenhändler erschossen, der Auftakt zu einer beispiellosen Mordserie quer durch die Republik, die die Ermittler jedoch nicht aufklären können. Insgesamt zehn Morde an Männern mit türkischem und griechischem Migrationshintergrund sowie an einer Polizistin in Heilbronn werden dem Zwickauer Terrortrio zur Last gelegt.

Öffentlichkeit Der Skandal wird im November 2011nach dem Selbstmord von Böhnhardt und Mundlos öffentlich. Auf einer Propaganda-DVD brüstet sich der NSU mit den Taten. Im Bundesamt für Verfassungsschutz werden Hunderte Akten geschreddert, die für die Aufklärung des Falles relevant sein könnten. In Berlin werden Akten zu Rechtsextremismus-Vorgängen geschreddert.