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Chronologie des Mandats

Beginn Das erste Mandat zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr beschloss der Bundestag Ende 2001. Damals setzte das Parlament die Obergrenze auf 1200 Soldaten fest. Das zunächst auf Kabul beschränkte Einsatzgebiet sowie die Zahl der Soldaten wurden über die Jahre schrittweise ausgedehnt, sodass 2011 ein Spitzenwert von 5350 Mann erreicht wurde. Im Januar stellte der Bundestag die Weichen auf Truppenabzug und beschloss erstmals eine Reduzierung: Die personelle Obergrenze sank auf 4900 Soldaten.

Abzug Die erste Phase der Truppenreduzierung erfolgte fast geräuschlos. Zunächst fiel die „flexible Reserve“ von 350 Mann weg, real mussten nur 100 Soldaten aus Afghanistan abgezogen werden. Die zweite Phase in diesem Jahr wird hauptsächlich durch die Schließung der Feldlager Faisabad und Hazrat-e Sultan erreicht. Mit dem neuen Bundestagsmandat ab Anfang 2013 wird die dritte und entscheidende Phase des Truppenabzugs eingeläutet. Innerhalb eines dreizehnmonatigen Mandatszeitraumes soll die Truppe auf 3300 Soldaten verkleinert werden.