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Von Telefonaten, Gerüchten und falscher Freude

Alte Partner Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat US-Präsident Barack Obama telefonisch zu seiner Wiederwahl gratuliert.

In dem „sehr freundschaftlich geführten Gespräch“ habe Merkel die „hohe Übereinstimmung zwischen Deutschland und den USA bei der Bewältigung der großen Aufgaben unserer Zeit“ hervorgehoben, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert am Donnerstag in Berlin. Merkel freue sich auf die „Fortsetzung der vertrauensvollen Zusammenarbeit“. Bereits am Vortag hatte die Kanzlerin den US-Präsidenten in einem Telegramm zu einem Besuch in Berlin eingeladen.

Neue Freunde Als erster amtierender US-Präsident plant Barack Obama offenbar einen Besuch im jahrzehntelang militärregierten Birma. „So wie ich gehört habe, kommt Präsident Obama am 19. November“, sagte am Donnerstag ein Vertreter der Regierung des asiatischen Landes. Vorgesehen seien Treffen mit Birmas Präsidenten Thein Sein sowie mit der Oppositionschefin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. Eine Bestätigung seitens der USA war nicht zu erhalten. Der am Dienstag wiedergewählte US-Präsident wird am 18. November beim Asean-Gipfel südostasiatischer Staaten in Kambodscha erwartet.

Panne Am Tag nach der Niederlage von Mitt Romney bei der US-Präsidentschaftswahl ist versehentlich eine für einen Sieg vorbereitete Webseite online gegangen. Die Webseite „Political Wire“ veröffentlichte am Donnerstag Screenshots des geplanten Internetauftritts vom „gewählten Präsidenten Romney“, der kurz im Netz gestanden habe. „Ich bin begeistert über die Aussichten für unsere Nation“, wird Romney dort zitiert. „Meine Priorität ist, Menschen wieder Arbeit zu geben.“ Auf den Screenshots ist ein Foto Romneys zu sehen, wie er vor einer wehenden US-Fahne in die Ferne blickt. „An Amerika glauben“ steht darunter. „Die Seite wurde schnell wieder runtergenommen, aber ich habe einige Screenshots gespeichert“, erklärte der Betreiber von „Political Wire“, Autor Taegan Goddard.