Meldungen

PolitikNews II

Osteuropa: Milliarden sollen Folgen der Euro-Krise abfedern ++ Mali: Deutschland unterstützt Mission gegen Islamisten ++ Vatikan: Papst Benedikt XVI. will künftig twittern

Milliarden sollen Folgen der Euro-Krise abfedern

Weltbank, Europäische Investitionsbank und Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung stellen den Ländern Osteuropas gut 30 Milliarden Euro zur Verfügung. Damit sollen die Folgen der Euro-Krise für die Länder aufgefangen und die Wirtschaftsentwicklung gefördert werden. Zu den möglichen Empfängerländern zählen die Balkan- und die baltischen Staaten, Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn. Bei der Euro-Krise stehe Westeuropa im Vordergrund, die Probleme der mittel- und südosteuropäischen Staaten dürften aber nicht zu kurz kommen, so das Konsortium.

Deutschland unterstützt Mission gegen Islamisten

Die Armeechefs afrikanischer Länder haben sich auf einen Einsatzplan für die Eingreiftruppe gegen Islamisten im Norden Malis verständigt. Er soll am Wochenende auf einem Gipfel der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft beschlossen werden, berichtet der Sender RFI. Die Mission wurde in Malis Hauptstadt Bamako mit Experten der UN und aus Europa erarbeitet. Der UN-Sicherheitsrat soll Ende November über ein UN-Mandat entscheiden, und auch die EU will Ausbilder nach Westafrika senden. Deutschland will Soldaten für Transport, Logistik und Training bereitstellen.

Papst Benedikt XVI. will künftig twittern

Der Papst will sein eigenes Twitter-Konto eröffnen und der Internet-Gemeinde in 140 Zeichen seine Gedanken mitteilen. Vatikan-Sprecher Federico Lombardi teilte mit, Benedikt XVI. wolle möglicherweise noch vor Jahresende mit dem Twittern beginnen. Dass der Papst selbst hinter einem Computer sitzen und seine Kurznachrichten in den Dienst eintippen wird, ist indes unwahrscheinlich. Benedikt XVI. arbeitet für gewöhnlich handschriftlich. Daher wird vermutlich jemand anderes die Nachrichten des Papstes bei Twitter eingeben. Lombardi sagte, Details über das Vorgehen würden beim Start des päpstlichen Kontos bekannt gegeben.