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Russland: Sängerinnen von Pussy Riot in Arbeitslager gebracht ++ Finnland: Regierungschef entgeht einer Messerattacke ++ Baltikum: Estland für Euro-Einführung in Litauen und Lettland ++ Kuba: Fidel Castro wehrt sich gegen Gerüchte

Sängerinnen von Pussy Riot in Arbeitslager gebracht

Die zwei verurteilten Sängerinnen der russischen Punkband Pussy Riot sind in zwei verschiedene Arbeitslager gebracht worden. Ihre Anwältin Violetta Wolkowa sagte am Montag, Nadeschda Tolokonnikowa sei in ein Lager in der Region Mordowia etwa 500 Kilometer östlich von Moskau gebracht worden. Ihre Bandkollegin Maria Alechina sei in die Region Perm im Ural überführt worden. Demnach wurden die Frauen am Sonnabend aus der Haftanstalt in Moskau weggebracht, am Montag waren sie noch unterwegs. Wo genau sich ihre Lager befanden, blieb unklar.

Regierungschef entgeht einer Messerattacke

Der finnische Regierungschef Jyrki Katainen ist einem Medienberichten zufolge einer Messerattacke entgangen. Wie die Online-Ausgabe der Zeitung „Helsingin Sanomat“ meldete, wollte ein Mann im westfinnischen Turku den Ministerpräsidenten am Montag attackieren. Der Mann habe sich Katainen genähert und „ruhig das Messer aus seiner Tasche gezogen“, sagte der Sprecher von Katainens konservativer Nationalpartei, Joonas Kallio. Sicherheitsleute hätten den Mann aber sofort überwältigt.

Estland für Euro-Einführung in Litauen und Lettland

Estlands Präsident Toomas Hendrik Ilves hat sich für eine zügige Euro-Einführung in Lettland und Litauen ausgesprochen. „Wenn sich alle drei baltischen Staaten in der Euro-Zone befinden, würde unser Einfluss im sogenannten Kerneuropa zunehmen“, sagte Ilves in einem Interview des litauischen Magazins „Veidas“. Estland war 2011 als erster der baltischen Staaten der Euro-Zone beigetreten. Ilves sieht trotz Euro-Krise vor allem Vorteile: Das Vertrauen ausländischer Investoren sei wiederhergestellt und der externe Druck zur Abwertung der estnischen Krone beseitigt, sagte er.

Fidel Castro wehrt sich gegen Gerüchte

Kubas Revolutionsführer Fidel Castro geht es nach eigenem Bekunden gut. „Ich kann mich nicht einmal daran erinnern, was Kopfschmerzen sind“, schrieb der frühere kubanischen Staatschef am Montag in einem Artikel auf dem staatlichen Internetportal „Cubadebate“.