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Der Wahlkampf im Vergleich

Vorsprung Im Wahlkampf des Jahres 2008 führte Barack Obama gegen den republikanischen Kandidaten John McCain die meiste Zeit in den Umfragen. So sah das Institut Gallup Obama bis auf eine Umfrage im September immer vorne. Während der TV-Duelle gelang es Obama, seinen Vorsprung weiter auszubauen. So lag Obama zum Beispiel vor dem dritten TV-Duell bei 51 Prozent – McCain hingegen nur bei 42 Prozent. Die Umfragen sind jedoch nicht so repräsentativ wie etwa in Deutschland, da die Bevölkerung Wahlmänner in den verschiedenen Bundesstaaten wählt.

1960 gewann John F. Kennedy die Wahlen im Bundesstaat Ohio – und im ganzen Land. Seitdem konnte kein Kandidat ins Weiße Haus einziehen, ohne im Swing-State Ohio gesiegt zu haben. Präsident Obama und sein Herausforderer Mitt Romney haben daher die Wähler in diesem Staat besonders im Auge. Vor allem der weißen Arbeiterklasse des US-Staats kommt bei der Wahl am 6. November eine entscheidende Rolle zu.