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Der Reporter aus Amerika

Das Verschwinden Der US-Reporter Austin Tice berichtete unter anderem für den Medienkonzern McClatchy und die „Washington Post“ über die aktuelle Krise in Syrien. Nach seinem Verschwinden habe die syrische Regierung jedoch nicht auf offizielle Anfragen zum Schicksal des Reporters reagiert, erklärte das US-Außenministerium.

Das letzte Lebenszeichen Den letzten Kontakt zu Tice habe es Mitte August gegeben. In dem nun aufgetauchten Video schleppen bewaffnete islamistische Kämpfer einen Gefangenen mit Augenbinde einen Berg hinauf. Bei dem Mann soll es sich im Austin Tice handeln.

Zweifel an der Echtheit An der Herkunft des Films gibt es deshalb Zweifel, weil US-Experten davon ausgehen, dass der Reporter nicht von Islamisten gefangen gehalten wird, sondern von der syrischen Regierung. Zudem sei es seltsam, dass das Video auf Facebook- und Twittercontent gelinkt wurde, die von Assad-Unterstützern unterhalten werden.