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NSU-Opfer: Kassel benennt Platz nach Halit Yozgat ++ CDU-Landeschef: Laschet sieht Betreuungsgeld skeptisch ++ Bischöfe: Papst nimmt Rücktritt nach zwei Jahren an

Kassel benennt Platz nach Halit Yozgat

Die Stadt Kassel hat einen Platz nach dem 2006 von Neonazis erschossenen Internetcafé-Besitzer Halit Yozgat benannt und einen Gedenkstein für die Opfer der Mordserie der Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) eingeweiht. Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) sagte beim Festakt: „Kassel steht für ein Deutschland, in dem alle in Freiheit und mit gegenseitigem Respekt und ohne Angst leben können.“

Laschet sieht Betreuungsgeld skeptisch

Der Landesvorsitzende der CDU in Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, hat Bedenken gegen das geplante Betreuungsgeld. „Ich persönlich bin sehr skeptisch, was diese neue, mit Schulden finanzierte Sozialleistung angeht“, sagte Laschet der Berliner Morgenpost. Weil es aber im Koalitionsvertrag stehe, werde es auch kommen.“ Laschet soll im Dezember zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDU gewählt werden.

Papst nimmt Rücktritt nach zwei Jahren an

Papst Benedikt XVI. hat den Rücktritt von zwei deutschen Bischöfen angenommen: Der Erfurter Bischof Joachim Wanke (71) und der Passauer Bischof Wilhelm Schraml (77) gehen in den Ruhestand. Wanke gab seine „labile gesundheitliche Situation“ als Grund an; ein Diözesanadministrator wird das Bistum kommissarisch leiten, bis ein Nachfolger gefunden ist. Schraml hatte sein Rücktrittsgesuch bereits vor zwei Jahren eingereicht.