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PolitikNews II

Oppositionelle setzen Kopfgeld auf Assad aus

Die syrischen Aufständischen haben ein Kopfgeld von 25 Millionen Dollar (19 Millionen Euro) auf Präsident Baschar Assad ausgesetzt. Der Regierungschef könne den Rebellen „tot oder lebendig“ übergeben werden, zitierte die türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstag einen Kommandeur der Freien Syrischen Armee, Ahmad Hidschasi. Gezahlt werde die Belohnung von syrischen Geschäftsleuten, die die Opposition unterstützen. Um wen es sich bei den Finanziers handele, werde auch Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben, sagte Hidschasi. Der Dachverband der syrischen Opposition bereitet sich offenbar auf die Bildung einer Übergangsregierung vor. In einem ersten Schritt werde der Syrische Nationalrat 115 neue Mitglieder aufnehmen.

Zehntausende protestieren gegen Japan

Am Jahrestag der Besetzung der Mandschurei durch Japan haben sich die anti-japanischen Proteste in China im Zuge des aktuellen Inselstreits ausgeweitet. Zehntausende Chinesen gingen am Dienstag landesweit auf die Straße und riefen japanfeindliche Parolen. China schickte nach japanischen Angaben unterdessen zahlreiche Patrouillenboote zur umstrittenen Inselgruppe und drohte zudem mit „weiteren Maßnahmen“. International nahm die Besorgnis vor einem größeren Konflikt zwischen den beiden Staaten zu, die zu den drei weltgrößten Volkswirtschaften zählen. US-Verteidigungsminister Leon Panetta rief in Peking beide Seiten zu Ruhe und Zurückhaltung auf.