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Atomstreit: Verstimmungen zwischen USA und Israel ++ Bildung: Deutsche Auslandsschulen sollen nicht aufs Geld warten ++ Niederlande: Rechtsliberale Partei VVD gewinnt Parlamentswahl

Verstimmungen zwischen USA und Israel

Der Streit über die richtige Strategie im Atomkonflikt mit dem Iran belastet das Verhältnis zwischen Israel und Amerika. US-Präsident Barack Obama lehnte es nach Angaben aus Israel ab, Premier Benjamin Netanjahu während dessen USA-Reise Ende des Monats zu empfangen: Wahlkämpfer Obama sei verhindert, sei aus Washington mitgeteilt worden. Das Weiße Haus erklärte, es habe nie eine Bitte um ein Treffen gegeben – eine Behauptung, der Netanjahu widerspricht. Am Dienstag hatte Netanjahu den USA das Recht abgesprochen, den jüdischen Staat am Handeln zu hindern. Washington habe sich geweigert, im Atomstreit eine härtere Haltung gegenüber dem Iran einzunehmen.

Deutsche Auslandsschulen sollen nicht aufs Geld warten

Die Bundesregierung will die Finanzierung der deutschen Auslandsschulen von jährlich festzulegenden Haushaltszuwendungen unabhängig machen. Cornelia Pieper (FDP), Staatsministerin im Auswärtigen Amt, sagte, bisher würden viele Lehrer jedes Jahr auf gepackten Koffern sitzen, weil sie nicht wüssten, ob sie bleiben könnten. Daher soll die Finanzierung künftig als gesetzliche Leistung erfolgen. Weltweit gibt es 150 Auslandsschulen.

Rechtsliberale Partei VVD gewinnt Parlamentswahl

Bei der Parlamentswahl in den Niederlanden hat Teilergebnissen zufolge die regierende rechtsliberale Partei VVD einen knappen Sieg errungen. Den am Mittwochabend von der Nachrichtenagentur ANP veröffentlichten Teilergebnissen zufolge erhielt die VVD von Ministerpräsident Mark Rutte 44 der insgesamt 150 Sitze im Parlament. Knapp dahinter lag demnach die sozialdemokratische PvdA mit 40 Mandaten. Die PVV des Rechtspopulisten Geert Wilders musste massive Verluste hinnehmen.