Meldungen

WissenNews

Deutscher Zukunftspreis: Forscherteam aus Berlin nominiert ++ Künstliche Intelligenz: Japaner bauen superschlauen Roboter-Studenten

Forscherteam aus Berlin nominiert

Ein Berliner Forscherteam ist für den Deutschen Zukunftspreis nominiert. Die Wissenschaftler Thomas Wiegand, Detlev Marpe und Heiko Schwarz vom Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik und dem Heinrich-Hertz-Institut der Technischen Universität waren maßgeblich daran beteiligt, ein Verfahren zu entwickeln, das Videos ohne sichtbaren Qualitätsverlust komprimiert. Die Technologie ermöglicht es, Filme, Videokonferenzen oder TV-Programme zum Beispiel auf mobile Geräte zu übertragen. Sie wird mittlerweile weltweit genutzt. Neben den Berlinern sind drei weitere Forscherteams nominiert. Der mit 250.000 Euro dotierte Preis wird am 28. November von Bundespräsident Joachim Gauck in Berlin verliehen.

Japaner bauen superschlauen Roboter-Studenten

Japanische Wissenschaftler arbeiten derzeit an einem Roboter, der künftig die anspruchsvollen Aufnahmeprüfungen an der Universität von Tokio bestehen soll. Ziel sei es, seine künstliche Intelligenz bis 2021 so weit entwickelt zu haben, dass der Roboter die Aufgaben in fünf Fachbereichen von Mathematik bis hin zu Fremdsprachen lösen kann, sagte der Vertreter der Forschungsabteilung von Fujitsu, Hidenao Iwane. Bis dahin hoffen die Forscher des Konzerns und des staatlichen Informatikinstituts auf gute Testergebnisse in den Aufnahmeprüfungen der anderen Universitäten, die jeder japanische Student bestehen muss. Es sei nicht einfach, einem Computer Texte verständlich zu machen, die für Menschen geschrieben wurden, sagte Iwane. Langfristiges Ziel ist nach seinen Worten die Entwicklung von Technologien, die „jedem die Anwendung komplexer mathematischer Analyseprogramme ermöglicht“.