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Afghanistan: 25 Tote bei Anschlag auf Trauerfeier ++ Südafrika: In der Gold-Fields-Mine wird weiter gestreikt ++ Kenia: Marine greift Milizen der Al-Schabab in Somalia an

25 Tote bei Anschlag auf Trauerfeier

Ein afghanischer Selbstmordattentäter hat auf einer Trauerfeier für einen Stammesführer im Osten des Landes mindestens 25 Menschen getötet. Etwa 35 Trauernde wurden bei dem Sprengstoffanschlag in der Provinz Nangarhar am Dienstag verletzt, sagte der Sprecher der Provinzregierung, Ahmad Zia Abdulsai. Das Innenministerium in Kabul sprach abweichend von 20 Toten und 50 Verletzten. Nach Polizeiangaben hatten sich die Opfer im Grenzdistrikt Dur Baba zusammengefunden, um einen einflussreichen Stammesführer zu beerdigen.

In der Gold-Fields-Mine wird weiter gestreikt

Rund 12.000 Bergarbeiter in der Gold-Fields-Mine in Südafrika wollen ihren wilden Streik fortsetzen. Nach Medienberichten vom Dienstag laufen jedoch Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Streikenden. Die Bergleute in der Goldmine nahe Johannesburg hatten in der vergangenen Woche die Arbeit niedergelegt. Sie verlangen höhere Löhne. Am Montag hatte die Staatsanwaltschaft ihre Mordanklage gegen 270 Bergarbeiter einer Platinmine westlich von Pretoria fallengelassen, nachdem es dort zu Ausschreitungen gekommen war, bei denen 34 Minenarbeiter ums Leben kamen.

Marine greift Milizen der Al-Schabab in Somalia an

Die kenianische Marine hat die somalische Hafenstadt Kismayo unter Beschuss genommen. Dabei seien sieben mutmaßliche Kämpfer der islamistischen Al-Schabab-Miliz ums Leben gekommen, sagte Militärsprecher Oberst Cyrus Oguna am Dienstag. Der Beschuss am Sonnabend und am Montag habe der Vorbereitung einer Offensive der kenianischen Streitkräfte gegen die letzte größere Hochburg der somalischen Miliz gedient, die mit dem Terrornetzwerk Al-Qaida verbündet ist. Die Rebellen kämpfen gegen die von den Vereinten Nationen gestützte Regierung in Mogadischu, die von Truppen der Afrikanischen Union unterstützt wird.