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Extremismus: 40 Geheimdienst-Spitzel im Umfeld der Terrorzelle NSU ++ Grüne: Zwei weitere Bewerber für das Spitzenduo ++ Konfessionen: Prominente für Aufhebung der Kirchenspaltung

40 Geheimdienst-Spitzel im Umfeld der Terrorzelle NSU

Im Umfeld der Terrorzelle NSU hat es einem Zeitungsbericht zufolge zahlreiche Geheimdienst-Spitzel gegeben. Die Nachrichtendienste von Bund und Ländern seien von insgesamt etwa 40 V-Leuten und Spitzeln aus dem "Thüringer Heimatschutz" informiert worden, berichtete die "Thüringer Allgemeine" unter Berufung auf interne Berechnungen der Untersuchungsausschüsse von Bundestag und Landtagen. Aus den Reihen des "Heimatschutzes" sollen auch die mutmaßlichen Mitglieder der Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe stammen.

Zwei weitere Bewerber für das Spitzenduo

Zwei weitere Parteimitglieder wollen Spitzenkandidat der Grünen im Bundestagswahlkampf 2013 werden. Es handelt sich um den 24 Jahre alten Patrick Held aus Bayreuth und den 34 Jahre alten Markus Meister aus Berlin-Mitte. Das teilte die Partei am Dienstag auf ihrer Internetseite mit. Damit gibt es derzeit acht Bewerber für die zwei Posten. Weitere Interessenten können sich noch bis 16. September melden. Die Grünen lassen als erste deutsche Partei ihre Basis über die beiden Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl entscheiden.

Prominente für Aufhebung der Kirchenspaltung

Prominente Katholiken und Protestanten aus Politik, Kultur und Sport haben ihre Kirchen in einem Appell zur Überwindung der konfessionellen Spaltung aufgerufen. Zwar gebe es Unterschiede zwischen Katholiken und Protestanten, "entscheidend ist jedoch, dass diese Unterschiede die Aufrechterhaltung der Trennung nicht rechtfertigen", heißt es in dem Aufruf "Ökumene jetzt", der am Mittwoch in Berlin vorgestellt werden soll. Gläubige können sich auf der Website www.oekumene-jetzt.de anschließen.