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Bundestagswahl: Piratenchef hält mehr als fünf Prozent für realistisch ++ Beschneidung: Gießener Arzt wehrt sich gegen Gewaltaufruf ++ Kandidatenfrage: Kraft: Urwahl in der SPD eher unwahrscheinlich

Piratenchef hält mehr als fünf Prozent für realistisch

Der Bundesvorsitzende der Piraten, Bernd Schlömer, hält trotz sinkender Umfragewerte den Einzug seiner Partei in den Bundestag für ein "realistisches Ziel". "So, wie wir von zwei auf 13 Prozent 2011 gestiegen sind, geht es jetzt wieder etwas bergab", sagte Schlömer der "Saarbrücker Zeitung". Auf mehr als fünf Prozent zu kommen bleibe eine realistische Zielvorgabe.

Gießener Arzt wehrt sich gegen Gewaltaufruf

Der Arzt aus Gießen, der in Hof Strafanzeige gegen einen Rabbiner wegen der Beschneidung von Minderjährigen gestellt hatte, geht gegen einen offenbar ihm geltenden Gewaltaufruf im Internet vor. Er habe am Sonntag Anzeige erstattet, bestätigte ein Polizeisprecher. Die Staatsanwaltschaft werde die Anzeige juristisch prüfen.

Kraft: Urwahl in der SPD eher unwahrscheinlich

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hält eine Urwahl des SPD-Kanzlerkandidaten durch die Mitglieder wie bei den Grünen für wenig wahrscheinlich. Dieses Verfahren mache nur Sinn, wenn es mehrere Bewerber geben sollte. Sie sei jedoch zuversichtlich, dass es gelinge, sich auf einen Kandidaten zu verständigen.