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Großbritannien: Assanges Anwalt kündigt neue Informationen an ++ Russland: Kirchen wollen Schutz vor Pussy-Riot-Anhängern ++ USA: Romney schwenkt im Wahlkampf auf Wirtschaft um

Assanges Anwalt kündigt neue Informationen an

Im Fall des Vergewaltigungsvorwurfs in Schweden hat ein Rechtsberater von Wikileaks-Gründers Julian Assange am Donnerstag eine "große Überraschung" angekündigt. Die Verteidigung sei im Besitz neuer Informationen zu dem Fall, die bei ihrer Veröffentlichung für eine "große Überraschung" sorgen würden, sagte Baltasar Garzón der australischen Zeitung "Sydney Herald". Der frühere spanische Ermittlungsrichter brachte zudem erneut eine Befragung seines Mandanten in London ins Gespräch. Die schwedische Justiz lehnte eine Befragung Assanges in London aber erneut ab.

Kirchen wollen Schutz vor Pussy-Riot-Anhängern

Aus Angst vor Racheaktionen von Unterstützern der Punkband Pussy Riot fordert die einflussreiche russisch-orthodoxe Kirche vom Staat mehr Schutz für ihre Gotteshäuser. "Bürgerwehren" rund um Kirchen, wie die orthodoxe Aktivisten planen, lehnten Bürgerrechtler jedoch als "verheerend" ab. Der russische Menschenrechtsbeauftragte Wladimir Lukin warnte Medienberichten indirekt vor der Gefahr eines Bürgerkrieges.

Romney schwenkt im Wahlkampf auf Wirtschaft um

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney will nach einer für ihn unerfreulichen tagelangen Debatte über das Thema Abtreibungen wieder Wirtschaftsthemen in den Mittelpunkt seines Wahlkampfs zu rücken. Allein im Energiesektor sollen nach seinen Vorschlägen, die er am Donnerstag in New Mexico diskutieren wollte, drei Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen werden. In den hart umkämpften Staaten Virginia und North Carolina will er bei den Wählern damit punkten, dass weitere Küstengebiete für Ölbohrungen geöffnet werden. Auch Präsident Barack Obama wandte sich am Donnerstag im Wahlkampf wieder der Wirtschaft zu.