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Syrien: UN werfen Konfliktparteien Kriegsverbrechen vor ++ Slowenien: Deutscher Salafist wegen Einbrüchen festgenommen

UN werfen Konfliktparteien Kriegsverbrechen vor

Im syrischen Bürgerkrieg werden nach Ansicht von UN-Experten von beiden Konfliktparteien schwere Kriegsverbrechen verübt. Für einen Großteil der Taten seien regierungstreue Kämpfer verantwortlich, doch auch die Aufständischen hätten Kriegsverbrechen begangen, hieß es in einem Abschlussbericht eines vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzten Ausschusses. In Syrien haben unterdessen die Rebellen die Kämpfe mitten in die streng abgeschirmten Regierungsviertel von Damaskus getragen. Vor einer Kommandozentrale der syrischen Armee explodierte am Morgen eine Bombe. Stunden später griffen Aufständische mit Panzerfäusten die iranische Botschaft und die syrische Regierungszentrale an.

Deutscher Salafist wegen Einbrüchen festgenommen

In Slowenien wurde am 30. Juli ein radikaler Islamist aus Deutschland verhaftet. Wie die Berliner Morgenpost erfuhr, hielt der 27-jährige Konvertit Gabriel K. aus Baden-Württemberg sich in den vergangenen Monaten in Österreich auf und soll dort mehrere Almhütten aufgebrochen und ausgeraubt haben. Ende Juli verhaftete die Polizei in Österreich die Lebensgefährtin des deutschen Salafisten in einem Waldstück in Kärnten. Gabriel K., seine Lebensgefährtin und das gemeinsame Baby hausten dort seit Monaten in einer Art Waldlager. K. entzog sich der Festnahme und flüchtete nach Slowenien. In Österreich war ein Haftbefehl gegen K. wegen Einbruchs und Diebstahls ausgestellt worden.