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Finanzausgleich: Seehofer setzt auf Vernunft der Nehmerländer ++ Katholische Kirche: Leichter Rückgang der Mitgliederzahlen

Seehofer setzt auf Vernunft der Nehmerländer

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sieht im Streit über den Länderfinanzausgleich wachsende Chancen für eine Verhandlungslösung. Seehofer äußerte sich am Mittwoch erfreut darüber, dass in die Diskussion über eine "gerechte Neugestaltung" Bewegung gekommen sei. Dabei sei sicherlich die von Bayern angekündigte Klage förderlich gewesen. Der CSU-Chef sagte der "Passauer Neuen Presse": "Einige Nehmerländer haben sich mit den Leistungen bayerischer Steuerzahler wohlig eingerichtet und wollen ungern auf den Geldregen aus dem Süden verzichten." Er fügte hinzu: "Man sollte aber die Hoffnung nicht aufgeben, dass sich Einsicht und Vernunft am Ende doch durchsetzen."

Leichter Rückgang der Mitgliederzahlen

24,5 Millionen Katholiken hat die Deutsche Bischofskonferenz für 2011 berechnet. Das ist im Vergleich zu 2010 ein Rückgang um 100.000. Im Jahr 2000 hatte die Kirche noch 26,8 Millionen Mitglieder. Die Bischofskonferenz verwies darauf, dass im Jahr 2011 rund 126.000 Menschen aus der katholischen Kirche ausgetreten sind. Darüber hinaus führt sie den Rückgang der Kirchenmitglieder auf die gesamtgesellschaftliche demografische Entwicklung zurück.