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USA: Romney kommt vorerst nicht nach Berlin ++ Bulgarien: Attentäter von Burgas soll zwei Komplizen gehabt haben ++ Asien: China schickt Truppen zu beanspruchter Insel ++ Madagaskar: Drei Tote bei Meuterei auf Militärbasis

Romney kommt vorerst nicht nach Berlin

Der designierte republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat einen ursprünglich angedachten Deutschland-Besuch im Rahmen seiner bevorstehenden Auslandsreise gestrichen. In den Auskünften zu den aktuellen Planungen der Romney-Reise kommt Berlin seit Freitag nicht mehr vor, während es immer mehr Details zu anderen Stationen in Europa gibt. Grund für die Berlin-Absage könnten Terminschwierigkeiten sein. Denn das von Romney vorgesehene Zeitfenster für einen Besuch in Berlin fällt in den Sommerurlaub von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Romney bricht Mitte der Woche zu Besuchen in Großbritannien, Israel und Polen auf.

Attentäter von Burgas soll zwei Komplizen gehabt haben

Der Selbstmordattentäter von Burgas soll ersten Ermittlungen zufolge zwei Komplizen gehabt haben. Wie bulgarische Medien berichteten, geht die Polizei Hinweisen nach, wonach zwei Männer dem Attentäter bei dem tödlichen Anschlag auf die israelische Reisegruppe geholfen haben sollen. Nach Informationen des Internetportals Novinite.com sollte einer der beiden Männer einspringen, wenn der Attentäter aufgehalten worden wäre. Der zweite habe den Auftrag gehabt, die anderen beiden zu töten, falls das Komplott aufgeflogen wäre. Die Identität des Täters ist noch unklar.

China schickt Truppen zu beanspruchter Insel

China verschärft seine Gangart im Streit mit Nachbarstaaten um Inseln im Südchinesischen Meer. Die Regierung in Peking plane die Stationierung von Truppen auf einer der umstrittenen Inseln, hieß es in einer auf der Internetseite des Verteidigungsministeriums verbreiteten Meldung. Die chinesischen Truppen sollen in der Stadt Sansha auf der Paracel-Inselgruppe stationiert werden. China hatte Sansha erst im Vormonat zur Präfektur erhoben. Von dort sollen die Inselgruppen der Spratlys, Paracels und die Macclesfield Bank sowie die umliegenden, rohstoffreichen Gewässer verwaltet werden, hieß es. Teile dieser Inselgruppen werden auch von Vietnam, Brunei, Malaysia, den Philippinen sowie Taiwan beansprucht.

Drei Tote bei Meuterei auf Militärbasis

Eine Meuterei von Soldaten hat am Sonntag das unter einer politischen Dauer-Krise leidende Madagaskar erschüttert. Auf einer Militärbasis nahe der Hauptstadt Antananarivo stationierte Soldaten lieferten sich mit regierungstreuen Truppen Schusswechsel, bevor am Abend wieder Ruhe einkehrte. Mindestens drei Menschen starben nach Armeeangaben, vier weitere wurden verletzt. Von dem Militärstützpunkt in Ivato waren am Sonntag Berichten zufolhge teils heftige Schusswechsel zu hören. Der Minister für die Streitkräfte, André Lucien Rakotoarimasy, bestätigte telefonisch, dass es sich um eine Meuterei in der Nähe des internationalen Flughafens handelte. Dort wurden bis auf weiteres alle Flugverbindungen gestrichen.