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Gewalt in Syrien

Tote Kämpfer Durch die Militarisierung der Opposition in Syrien steigt auch die Zahl der getöteten Kämpfer. Die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter meldete am Mittwoch, am Vortag seien in Syrien etwa 90 Menschen getötet worden. Etwa die Hälfte der Getöteten seien Soldaten, Deserteure und andere bewaffnete Oppositionelle gewesen. Am Mittwoch zählten Aktivisten bis zum Mittag 13 Tote. Die meisten von ihnen seien im Umland von Damaskus von den Regierungstruppen getötet worden, hieß es. Ein 14 Jahre altes Mädchen soll gestorben sein, als eine Granate das Haus ihrer Familie in Absamo westlich von Aleppo traf.

In Sicherheit Im Rahmen einer Vereinbarung zwischen Soldaten der syrischen Regierung und Rebellen sind 63 Zivilpersonen aus der umkämpften Stadt Homs in Sicherheit gebracht worden, darunter viele Christen. Sie gehören zu mehr als 100 Zivilpersonen, die in den belagerten Stadtteilen Bistan al-Diwan und al-Hamidija eingeschlossen waren. Auch die restlichen Zivilisten sollen noch in Sicherheit gebracht werden. Zehn Prozent der 22 Millionen Syrer sind Christen.