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Sorge um die Euro-Zone

Alarm Die Verzögerung des Euro-Rettungsschirms ESM wegen der deutschen Verfassungsklagen besorgt auch die Industrieländerorganisation OECD. Der ESM müsse so schnell wie möglich starten, mahnte OECD-Generalsekretär Angel Gurría: "Wir sehen den Druck auf Italien und Spanien, der sehr gefährlich ist, wenn wir ihn nicht umgehend angehen."

Arbeitslosigkeit In der Euro-Zone könnten nach Einschätzung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in den kommenden vier Jahren rund 22 Millionen Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen sein. Das ging aus einem neuen Bericht der UN-Organisation hervor. Die Euro-Zone befinde sich in der schlimmsten Job-Krise seit ihrer Gründung 1999, sagte ILO-Generaldirektor Juan Somavía in Genf.

Zurzeit sind laut ILO 17,4 Millionen Menschen ohne Beschäftigung. Um eine Verschlechterung der Lage zu verhindern, müssten sich die Mitgliedsländer der Gemeinschaftswährung auf die Schaffung neuer Stellen konzentrieren und die Vergabe von Krediten für kleine Unternehmen erleichtern.