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Pakistan: Raja Pervaiz Ashraf zum Ministerpräsident gewählt ++ Griechenland: Premier Samaras erfolgreich am Auge operiert ++ China: Peking will Tourismus in Tibet ausbauen

Raja Pervaiz Ashraf zum Ministerpräsident gewählt

211 Abgeordnete stimmten für ihn, 89 gegen ihn: Nach der Wahl des neuen Ministerpräsidenten Raja Pervaiz Ashraf in Pakistan halten die Spannungen an. Beobachter gehen davon aus, dass die Justiz den Druck auf den neuen Regierungschef aufrechterhält, Korruptionsermittlungen gegen Staatspräsident Asif Ali Zardari einzuleiten. Ashrafs Vorgänger Yousuf Raza Gilani war wegen seiner Weigerung dazu vom Verfassungsgericht abgesetzt worden. Ashraf, der sich selbst bereits Korruptionsvorwürfen gegenübersah, wurde am Freitag mit Unterstützung der Regierungskoalition unter Führung der Pakistanischen Volkspartei gewählt.

Premier Samaras erfolgreich am Auge operiert

Der neue griechische Ministerpräsident Antonis Samaras ist erfolgreich am rechten Auge operiert worden. Wie das staatliche Fernsehen NET berichtete, könnte Samaras "möglicherweise schon am Abend" das Krankenhaus Attikon im Westen Athens verlassen. Bei Samaras war eine Netzhautablösung festgestellt worden. Auch der designierte Finanzminister Vasilios Rapanos, der am Freitag vermutlich wegen Übermüdung in Ohnmacht gefallen war und ins Krankenhaus gebracht wurde, ist auf dem Weg der Besserung.

Peking will Tourismus in Tibet ausbauen

China will die touristische Infrastruktur in Tibet verbessern. Im Südosten des Gebiets sollen 400 Millionen Yuan (50,5 Millionen Euro) investiert werden, um 22 Modelldörfer zu bauen, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Der Landkreis Nyingchi, 320 Kilometer südöstlich von Lhasa, solle mit seinen Wäldern, Flüssen und schneebedeckten Bergen ein internationales Touristenziel werden. Seit Juni hat die chinesische Regierung ausländischen Touristen wegen Unruhen nicht mehr gestattet, nach Tibet zu reisen. Offiziell mitgeteilt wurde diese Maßnahme nicht.