Meldungen

PolitikNews II

Großbritannien: Zwei Männer in England unter Terrorverdacht festgenommen ++ Syrien: Islamistengruppe bekennt sich zu Anschlag ++ Venezuela: Chávez nach Therapie auf Kuba wieder in der Heimat ++ Nahost: Hisbollah-Chef warnt Israel vor Angriffen

Zwei Männer in England unter Terrorverdacht festgenommen

Nach der Festnahme von zwei Terrorverdächtigen in Großbritannien sind mehr als 100 Wohnungen von Anwohnern evakuiert worden. Die Polizei durchsuchte am Freitag eine Wohnung und eine Garage in Cheltenham im Südwesten Englands. Bei den Verdächtigen im Alter von 31 und 52 Jahren seien Gegenstände gefunden worden, die weitere Ermittlungen erforderlich machten, erklärte die Polizei am Sonnabend.

Islamistengruppe bekennt sich zu Anschlag

Eine Islamistenorganisation mit Verbindung zu al-Qaida hat sich zu dem verheerenden Bombenanschlag mit bis zu 70 Toten am Donnerstag in Damaskus bekannt. Die Al-Nusra-Front zum Schutz des Volkes der Levante erklärte, der Anschlag auf ein Gebäude der Sicherheitskräfte sei eine Rache für den Beschuss von Wohnvierteln durch die syrische Armee. Das Regime müsse das "Massakrieren des sunnitischen Volkes beenden oder die Konsequenzen tragen", hieß es in der Erklärung auf der unabhängigen Website Syria Politic.

Chávez nach Therapie auf Kuba wieder in der Heimat

Der venezolanische Präsident Hugo Chávez ist nach seiner elftägigen Krebsbehandlung auf Kuba wieder in seine Heimat zurückgekehrt. Aufnahmen des Staatsfernsehens zeigten, wie er sich am Freitag nach seiner Ankunft auf dem Flughafen von Caracas angeregt mit seinem Vizepräsidenten und anderen Getreuen unterhielt. In einer Stellungnahme erklärte Chávez dann, die letzte Phase seiner Strahlentherapie sei erfolgreich verlaufen. Über Details zu seiner Krankheit hielt sich Chávez bislang bedeckt.

Hisbollah-Chef warnt Israel vor Angriffen

In ungewöhnlich scharfen Worten hat Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah Israel vor möglichen neuen Angriffen gewarnt. Die libanesische Schiitenbewegung sei durchaus in der Lage, auch tief im Landesinneren Israels zuzuschlagen. "Wir können heute bestimmte Ziele in Tel Aviv oder wo auch immer im besetzten Palästina treffen", sagte Nasrallah bei einer Veranstaltung zum Abschluss der Renovierung von Gebäuden im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut.