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Das norwegische Trauma

Anschläge Der rechtsradikale Norweger Anders Behring Breivik hat am 22. Juli 2011 zunächst bei einem Anschlag mit einer selbst gebauten Autobombe im Regierungsviertel von Oslo acht Menschen getötet. Die Explosion verwandelte Teile der Innenstadt in eine Trümmerlandschaft. Auch das Büro von Ministerpräsident Jens Stoltenberg wurde völlig verwüstet. Der erste Anschlag sollte die Polizei von dem geplanten Massaker auf der Ferieninsel Utøya ablenken.

69 Kinder und Jugendliche tötete Breivik bei dem anschließenden Massaker auf Utøya. Die meisten Opfer waren Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren, die auf der Insel an einem Sommerlager der norwegischen Jungsozialisten teilnahmen.

Geständnis Breivik hat die Taten zugegeben. In seinem Geständnis bezeichnete der 32-Jährige die Morde als „grausam, aber notwendig“. Als Tatmotiv gab der rechtsradikale Attentäter Hass auf den Islam und die in Norwegen regierenden Sozialdemokraten an.