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Schröder fordert Agenda 2030

Wohlstand Altbundeskanzler Gerhard Schröder rät zu großen Reformen, damit Deutschland auf Wachstumskurs bleiben kann. Im „Handelsblatt“ fordert der SPD-Politiker eine Agenda 2030, um den Wohlstand des Landes zu sichern. Aus Sicht des Ex-Kanzlers sind vor allem überzeugende Konzepte gegen die Alterung der Gesellschaft notwendig. Dazu zähle eine höhere Erwerbsquote. Deutschland brauche ferner eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

2003 hatte Gerhard Schröder als Bundeskanzler die Agenda 2010 durchgesetzt – und damit grundlegende Arbeitsmarkt- und Sozialreformen eingeleitet.

SPD Seiner Partei empfahl der frühere SPD-Vorsitzende, wieder stärker die politische Mitte zu besetzen. „Wahlen werden in der Mitte gewonnen. Die SPD war immer dann erfolgreich, wenn das sozialpolitische Programm um ökonomischen Sachverstand ergänzt wurde.“