Verbraucherschutz

Studie zu Antibiotika-Einsatz bei Hähnchen korrekt

Die Ergebnisse der ersten Studie zum Einsatz von Antibiotika in der Geflügelmast sind weitgehend korrekt.

- Eine interne und externe Überprüfung habe ergeben, dass es tatsächlich bei neun von zehn Hähnchen einen massiven Einsatz von Antibiotika gebe, meldete das nordrhein-westfälische Landesamt für Verbraucherschutz. Allerdings habe ein methodischer Zuordnungsfehler dazu geführt, dass eine geringfügig zu hohe Zahl von Masthühnern angesetzt worden sei, die mit Antibiotika behandelt wurden. Nicht 96,4 Prozent der Tiere hätten die Medikamente erhalten, sondern 92,5 Prozent.

Für die Studie hatte das Landesamt von Februar bis Juni 2011 insgesamt 984 Hähnchenzuchtdurchgänge aus 182 Beständen in Norrhein-Westfalen auf den Einsatz von antimikrobiellen Substanzen untersucht. Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) kündigte zwei weitere Studien über den Einsatz von Antibiotika bei der Mast von Puten und Schweinen an.