PolitikNews

China: Internetzensur nach Berichten über Putschversuch

Internetzensur nach Berichten über Putschversuch

Nach Gerüchten über einen Putschversuch hat China die Internetzensur verschärft. Zwei beliebte Kurznachrichtendienste mussten die Möglichkeit sperren, Kommentare zu veröffentlichen; zudem wurden 16 Internetseiten geschlossen und sechs Menschen wegen "Erfindung und Verbreitung von Gerüchten" festgenommen. Mehr als 1000 Menschen wurden seit Mitte Februar im angeblichen Kampf gegen Internetkriminalität festgenommen.

Mindestens sieben Tote nach Sprengstoffanschlägen

Bei Sprengstoffanschlägen sind im Süden Thailands mindestens sieben Menschen gestorben. Rund 60 weitere wurden verletzt. Rund 80 Prozent der zwei Millionen Einwohner der drei südlichsten Provinzen Thailands sind Muslime. Dort kämpfen Separatisten seit Jahren für mehr Autonomie innerhalb des buddhistischen Landes. Mehr als 5000 Menschen sind seit 2004 in den Provinzen Pattani, Narathiwat und Yala gewaltsam ums Leben gekommen.

Regierung erklärt Aufstand für beendet - dennoch Gefechte

Die syrische Regierung hat den Aufstand gegen Präsident Baschar al-Assad für beendet erklärt. Allerdings behalte sich Syrien das Recht vor, weiterhin seine Kräfte einzusetzen, um "die Sicherheit aufrechtzuerhalten", sagte der Sprecher des Außenministeriums, Dschihad Makdissi, dem Sender Syria TV. Ungeachtet dessen hielt die Gewalt in Syrien an. Bei Kämpfen zwischen der syrischen Arme und Rebellen starben nach Angaben der Opposition mehrere Menschen.

Opfer von Anschlag im Libanon erhalten Milliarden

Fast 30 Jahre nach dem verheerenden Selbstmordanschlag auf US-Marineinfanteristen in Beirut hat ein US-Bundesgericht den Opfern und Hinterbliebenen 2,16 Milliarden Dollar (1,62 Milliarden Euro) zugesprochen. Das Geld soll aus blockierten iranischen Vermögen in den USA kommen. Die Opfer hatten den Iran als Unterstützer der Hisbollah verklagt, die für den Anschlag 1983 verantwortlich gemacht wurde. Damals starben rund 300 Angehörige der internationalen Truppen.

Ehemaliger KGB-Chef begeht offenbar Selbstmord

In Moskau ist die Leiche des ehemaligen Chefs des sowjetischen Geheimdienstes KGB entdeckt worden. Der 77-Jährige lag in seiner Wohnung, wie Ermittler berichteten. Ersten Erkenntnissen zufolge habe er sich selbst mit seiner Pistole erschossen. Wie russische Medien berichteten, hinterließ Schebarschin einen Abschiedsbrief. Er war 1989 Chef der Auslandsabteilung des KGB und nach dem gescheiterten Putsch gegen Staatschef Michail Gorbatschow im August 1991 kurz Chef des gesamten Geheimdienstes.