Staatsbesuch

Gauck empfängt mongolischen Präsidenten

Bundespräsident Joachim Gauck hat der Mongolei deutsche Unterstützung bei der weiteren demokratischen Entwicklung zugesagt.

- Bei einem Staatsbankett zu Ehren des mongolischen Präsidenten Tsakhia Elbegdorj würdigte Gauck in Berlin auch den Beitrag des zentralasiatischen Landes für internationale Friedensmissionen wie in Afghanistan.

Gauck lobte den "Freiheitswillen der Mongolen", der auch in der langen Periode sowjetischer Dominanz nicht erstickt werden konnte. Er begrüßte die Abschaffung der Todesstrafe. Die Lebendigkeit der mongolischen Demokratie spiegele sich auch in der großen Meinungsvielfalt der Presse des Landes wider: "Ich bin sicher, die Mongolen werden sich ihre mühsam errungene Freiheit nicht wieder nehmen lassen."

Das mongolische Staatsoberhaupt besucht Deutschland zu Beginn seiner ersten offiziellen Europareise. Wichtigstes Thema ist die wirtschaftliche Zusammenarbeit. Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte auf einer Pressekonferenz mit Elbegdorj aber auch an, über die "Rohstoffpartnerschaft" hinaus Bereiche wie Forschung und Bildung in die Zusammenarbeit einzubeziehen.