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Großbritannien: Templeton-Preis für den Dalai Lama

Templeton-Preis für den Dalai Lama

Der Dalai Lama wird mit dem Templeton-Preis ausgezeichnet. Die Templeton-Stiftung erklärte am Donnerstag, der mit 1,1 Millionen Pfund (1,3 Millionen Euro) dotierte Preis werde dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter am 14. Mai in der Londoner Kathedrale St. Paul's verliehen. Der Dalai Lama sei "eine unvergleichliche globale Stimme für universelle Ethik, Gewaltlosigkeit und Harmonie unter den Religionen". Der 76-Jährige begrüßte den Preis als Anerkennung seines "kleinen Dienstes für die Menschheit".

Paris verbietet vier muslimischen Predigern die Einreise

Die französische Regierung hat am Donnerstag vier muslimischen Predigern die Einreise zu einem Treffen islamischer Organisationen Anfang April verboten. Außenminister Alain Juppé und Innenminister Claude Guéant begründeten die Entscheidung in einer Mitteilung damit, dass die vier Prediger "zu Hass und Gewalt aufrufen" und damit "im aktuellen Zusammenhang ein Risiko für die öffentliche Ordnung sind". Sarkozy hatte sich bereits am Montag gegen die Einreise der Prediger Jussef al-Karadawi und Mahmoud al-Masri ausgesprochen.

Regierungskoalition einigt sich bei Rentenreform

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hat einen Kompromiss über die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre erzielt. In Polen gehen Frauen bislang mit 60 und Männer mit 65 Jahren in Rente. Gemäß der am Donnerstag erzielten Vereinbarung dürfen Frauen künftig ab 62 und Männer ab 65 Jahren Rentenansprüche geltend machen, doch sie müssten Teilzeit arbeiten und bekämen bis zum 67. Lebensjahr nur die Hälfte ihrer Vollrente, die dann niedriger ausfallen würde. Tusk hat auf eine Erhöhung des Renteneintrittsalters gedrungen, um den Haushalt zu konsolidieren.

Begnadigter Oppositioneller will Präsident werden

Einen Tag nach seiner Begnadigung durch Ägyptens regierenden Militärrat hat der prominente Oppositionspolitiker Eiman Nur seine Kandidatur zur Präsidentenwahl angekündigt. Er werde die Unterlagen am 6. April einreichen, kündigte der Vorsitzende der liberalen Partei al-Ghad am Donnerstag in Kairo an. "6. April" ist auch der Name der Jugendbewegung, die mit ihren Massenprotesten vor einem Jahr den Sturz des Langzeitpräsidenten Husni Mubarak herbeigeführt hat.