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CSU: Huber: Rückzug Stoibers rettete die Partei

CSU

Huber: Rückzug Stoibers rettete die Partei

Der ehemalige CSU-Chef Erwin Huber widerspricht der Einschätzung seines Nachfolgers Horst Seehofer, dass der Sturz des langjährigen Ministerpräsidenten und Vorsitzenden Edmund Stoiber vor fünf Jahren ein Fehler war. Huber sagte der "Süddeutschen Zeitung", der Rückzug Stoibers habe die CSU "vor der Oppositionsbank gerettet". Außerdem habe es keinen "Putsch" gegeben.

Linkspartei

Gysi bedauert Nein zu Mitgliederbefragung

Linken-Fraktionschef Gregor Gysi hat die Entscheidung der Parteispitze bedauert, die Mitglieder nicht nach den neuen Vorsitzenden zu befragen. Er hätte es besser gefunden, der Basis ein Mitspracherecht bei Personalfragen zu geben, sagte Gysi dem RBB-Sender Radio Eins. Der geschäftsführende Vorstand der Linken hatte eine Befragung abgelehnt. Er stützte sich auf ein juristisches Gutachten.

Entwicklungshilfe

Union kritisiert Niebels Amtsführung

Aus der Union kommt weiter Kritik an der Amtsführung von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP). Fraktionsvize Christian Ruck (CSU) wirft Niebel Alleingänge vor. "Es ist unklug, wenn der Koalitionspartner von großen Reformvorhaben und Grundsatzpapieren in der Entwicklungszusammenarbeit erst aus der Öffentlichkeit erfährt", sagte der Politiker.