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Tschechien: Prominenter Abschied vom ehemaligen Präsidenten Havel

Tschechien

Prominenter Abschied vom ehemaligen Präsidenten Havel

In Prag haben rund 1000 Trauergäste Abschied vom verstorbenen ehemaligen Präsidenten Václav Havel genommen. Unter den prominenten Teilnehmern der Trauerfeier im Veitsdom waren EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, der britische Premierminister David Cameron, US-Außenministerin Hillary Clinton, der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy, der ehemalige polnische Präsident Lech Walesa und Bundespräsident Christian Wulff. Nach Abschluss der Zeremonie trafen sich die Familienangehörigen zu einer privaten Trauerfeier in einem Krematorium geplant. Die Urne mit den sterblichen Überresten des Freiheitshelden wurde auf dem Friedhof Vinohrady in Prag neben Havels erster Frau Olga beigesetzt.

Türkei

Ministerpräsident Erdogan greift Frankreichs Präsidenten an

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat im Streit über das französische Völkermordgesetz Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy angegriffen. Sarkozy heize Rassismus an, um Wahlen zu gewinnen, sagte Erdogan. Frankreich solle sich mit den Massakern im Algerienkrieg befassen. Das Gesetz, das auch die Leugnung eines Völkermordes an den Armeniern im Osmanischen Reich unter Strafe stellen soll, sei ein Beispiel für Rassismus und Diskriminierung von Muslimen in Frankreich und Europa, sagte Erdogan. Die Türkei ist Rechtsnachfolgerin des Osmanischen Reiches. Einen Völkermord sieht es nicht. Im Ersten Weltkrieg starben zwischen 200 000 und 1,5 Millionen Armenier.

Syrien

Zwei Selbstmordattentate in der Hauptstadt Damaskus

Bei zwei Selbstmordanschlägen in der syrischen Hauptstadt Damaskus sind bis zu 50 Menschen gestorben. In einer ersten Reaktion machte die Führung um Präsident Baschar al-Assad die Terrororganisation al-Qaida für die Explosionen verantwortlich. In Damaskus nahm zugleich ein Vorausteam für die Beobachtermission der Arabischen Liga seine Arbeit auf. Nach offiziellen syrischen Angaben wurden bei den Attacken auf Gebäude der Sicherheitskräfte und des Geheimdienstes rund 100 Menschen verletzt.