Lohnuntergrenze

FDP bleibt bei ihrem Nein zu Mindestlöhnen

Die FDP-Spitze hat dem Eindruck widersprochen, die Partei werde ihre bisherige Ablehnung zu einem Mindestlohn demnächst ad acta legen.

Hintergrund ist das Papier einer Arbeitsgruppe im Rahmen der Debatte über das neue Grundsatzprogramm, aus dem am Freitag die "Financial Times Deutschland" zitierte und in dem sich die Autoren für eine Lohnuntergrenze aussprechen. "Das ist eine Frage der Würde dessen, der von seiner Hände Arbeit leben soll", heißt es dort laut der Zeitung. Ein Parteisprecher sagte allerdings, es handele sich allenfalls um einen Arbeitsentwurf. Einen offiziellen Zwischenbericht des Forums an die von Generalsekretär Christian Lindner geleitete Programmkommission gebe es noch nicht. Für die Debatte in den einzelnen Foren gebe es weder Tabus noch Vorgaben. Die Mitglieder seien völlig frei in dem, was sie gut und richtig fänden.

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