Berlins große Probleme

4. Wie wird die Stadt sicherer?

Das Problem: Brennende Autos auf den Straßen, Gewalt in U- und S-Bahn, Verwahrlosung des öffentlichen Raums. In der inneren Sicherheit würden sich Rot-Grün und Rot-Schwarz deutlich unterscheiden.

Innere Sicherheit unter Rot-Grün: Es gäbe deutliche liberale Tendenzen. Die Grünen setzen sich beispielsweise für die Entkriminalisierung bestimmter Drogen ein. Auch in der Bekämpfung der Kriminalität würden präventive Ansätze eine wichtige Rolle spielen. Die Berliner SPD hat schon angekündigt, 200 zusätzliche Polizisten in den nächsten Jahren für mehr Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr einstellen zu wollen. Obwohl die Grünen eher für eine Verlagerung von Polizisten aus den Büros auf die Straße sind, würden sie die Neueinstellung von Polizisten sicherlich nicht verhindern.

Innere Sicherheit unter Rot-Schwarz: Hier gäbe es eine deutliche Akzentverschiebung hin zu einer Politik der harten Hand. "Null Toleranz" gegenüber Kriminalität lautet der Slogan der CDU. In der Drogenpolitik gäbe es kein Aufweichen der Positionen. Die Union setzt wie die SPD auf mehr Personal und würde sogar 250 Polizisten neu einstellen.