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Daten & Fakten Berliner Grüne

Geschichte Die Berliner Grünen haben sich am 5. Oktober 1978 unter dem Namen Alternative Liste (AL) gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählten die heutigen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Wieland und Hans-Christian Ströbele. Drei Jahre später schafften die Grünen mit 7,2 Prozent erstmals den Einzug in das Berliner Abgeordnetenhaus.

Erfolge 1989 bildeten die Grünen zum ersten Mal in Berlin eine rot-grüne Koalition mit der SPD unter dem damaligen Regierenden Bürgermeister Walter Momper (SPD). Nach eineinhalb Jahren schieden sie aber wieder aus der Regierung aus. Erst knapp zehn Jahre später waren sie wieder für drei Monate zusammen mit der SPD im Senat vertreten - einem Übergangssenat. Für die kommende Legislaturperiode streben sie erneut ein rot-grünes Bündnis an.

Mitglieder Die Grünen begrüßten in diesem Wahlkampf ihr 5000. Mitglied, zurzeit sind es 5300. Nach dem Atomunfall in Fukushima erlebte die Partei einen enormen Mitgliederzuwachs. Die Grünen werden seit einem halben Jahr von der Doppelspitze Bettina Jarasch und Daniel Wesener geleitet. Als Spitzenkandidatin nominierte die Partei die Chefin der Bundestagsfraktion, Renate Künast.