PolitikNews

Syrien: USA und EU fordern Assad zum Rücktritt auf

Syrien

USA und EU fordern Assad zum Rücktritt auf

Die USA und die EU haben den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zum Rücktritt aufgefordert. Die Aufrufe Assads zum Dialog und zu Reformen würden unglaubwürdig klingen, wenn er gleichzeitig sein eigenes Volk "einsperrt, foltert und abschlachtet", sagte US-Präsident Barack Obama. Der ersten direkten Rücktrittsforderung an Assad aus Washington folgte eine ähnlich lautende Erklärung der EU. Zusätzlich forderten Frankreich, Großbritannien und Deutschland Assad in einer gemeinsamen Erklärung auf, die Realität der vollständigen Ablehnung seines Regimes durch das syrische Volk zu akzeptieren und zurückzutreten. Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy, der britische Premier David Cameron und Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärten, sie verurteilten die blutige Unterdrückung friedlicher Demonstranten aufs Schärfste.

Libyen

Rebellen erobern Sahara-Stadt Morsuk im Südwesten

Die libyschen Rebellen haben nach eigenen Angaben die strategisch wichtige Stadt Morsuk im Südwesten des Landes erobert. Kämpfer, die mehrheitlich der auch in den Nachbarländern Niger und Tschad lebenden Volksgruppe der Tubu angehörten, seien in die Stadt in der Sahara eingerückt, sagte ein Sprecher der Kämpfer. Nach einem einstündigen, heftigen Gefecht mit Soldaten von Machthaber Muammar al-Gaddafi hätten sie die Kontrolle über die Stadt und die dortige Garnison übernommen. Morsuk ist die zweitgrößte Stadt der Region Fessan im Südwesten Libyens. Die Gegend ist eine Hochburg der Gaddafi-Anhänger.

Turkmenistan

Autoritäre Regierung verbietet Satellitenschüsseln

Aus Angst vor dem Empfang ausländischer Fernsehsender hat das autoritäre Turkmenistan in Mittelasien seinen Einwohnern die Nutzung von Satellitenschüsseln verboten. Der wie ein Diktator herrschende Präsident Gurbanguly Berdymuchammedow befahl, die Schüsseln abzumontieren. Die "Teller" verschandelten die Architektur, erklärte der Staatschef der Ex-Sowjetrepublik. Menschenrechtler befürchten, dass das ohnehin isolierte Land völlig von fremden Informationsquellen abgeschnitten werden soll. Es gibt dort nur staatstreue Medien.

Nordkorea

Kim Jong-il verbringt Sommerurlaub in Villa am Meer

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-il hat seinen Sommerurlaub laut einem südkoreanischen Medienbericht wieder in seiner Villa am Meer und auf seiner Segelyacht verbracht. Während seine Landsleute noch unter den Folgen schwerer Überschwemmungen und einer sich verschärfenden Hungerkrise litten, hielt sich Kim seit Anfang August in der Hafenstadt Hamheung im Nordosten des Landes auf, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. Wie in den vergangenen Jahren sei er dort mit seiner Yacht segeln gegangen.