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Burschenschaften: Widerspruch gegen rechtsextreme Umtriebe

Burschenschaften

Widerspruch gegen rechtsextreme Umtriebe

Die rechtsextremen Umtriebe eines Teils der in der Deutschen Burschenschaft (DB) zusammengeschlossenen Studentenverbindungen stoßen bei anderen Gruppen auf Widerspruch. Der "Frankfurter Rundschau" liegen Papiere vor, denen zufolge eine Arbeitsgemeinschaft (ArGe) Marburg innerhalb der DB zu einer Tagung einladen will, um den weit rechts stehenden Burschenschaften etwas entgegenzusetzen. In einem Schreiben der ArGe heißt es: "Wie während eines jeden Burschentages war auch dieses Mal wieder lautes Sieg-Heil-Geschreie im Brunnenkeller zu hören." Die ArGe wolle "die extremistischen Strömungen innerhalb der Deutschen Burschenschaft nicht mehr als Auswüchse kleiner Gruppen unter den Tisch kehren".

Afrika

Regierung zahlt fünf Millionen Euro Soforthilfe

Angesichts der Hungerkatastrophe in Ostafrika stellt die Bundesregierung weitere fünf Millionen Euro Soforthilfe bereit. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) erklärten, die humanitäre Katastrophe am Horn von Afrika erfülle sie mit großer Sorge. Vor allem Flüchtlinge, Frauen und Kinder seien von der anhaltenden Dürre und dem Konflikt in Somalia betroffen. Die Minister appellierten zugleich an die Spendenbereitschaft der Deutschen. Bewährte deutsche Hilfsorganisationen stellen sicher, dass die Hilfe den betroffenen Menschen unmittelbar zugutekomme, betonten sie.

Plagiate

Bundes-CDU geht von Rücktritt Althusmanns aus

Die Bundes-CDU geht davon aus, dass der unter Plagiatsverdacht stehende niedersächsische Kultusminister Bernd Althusmann zurücktreten muss. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" unter Berufung auf die Parteiführung. Ein Rücktritt sei spätestens dann unvermeidlich, wenn dem CDU-Politiker der Doktortitel aberkannt würde, weil ihn dann kein Schüler und kein Student mehr ernst nehmen könne, heißt es. Schon jetzt sei das Amt mit den Vorwürfen kaum noch vereinbar. Die Universität Potsdam prüft, ob der Politiker den Titel behalten kann. Die Vorsitzende des Bundestags-Bildungsausschusses, Ulla Burchardt (SPD), hatte gefordert, Althusmann solle sein Amt als Präsident der Kultusministerkonferenz bis zur Klärung ruhen lassen.