Heimatschutz

Weißes Haus legt Sicherheitsplan für Computernetze vor

Die US-Regierung will Schlüsselindustrien wie den Energieversorgern helfen, ihre Firmennetzwerke gegen Hackerangriffe abzuschotten. Dazu soll das Heimatschutzministerium Pläne ausarbeiten, insbesondere, wenn Vorkehrungen eines Unternehmens als nicht ausreichend eingestuft werden.

Das geht aus dem Plan des Weißen Hauses zur Cyber-Sicherheit hervor, der am Donnerstag in Washington vorgelegt wurde.

Demnach sollen unabhängige Experten die Sicherheitsvorkehrungen von Unternehmen prüfen und eine Einschätzung abgeben, die Grundlage für Entscheidungen des Heimatschutzministeriums sein soll. Firmen, die ihr Netzwerk bereits gut abgesichert haben, sollen dafür belohnt werden können.

Über die sogenannte Cyber-Sicherheit wird im Kongress bereits seit zwei Jahren beraten. Für den Fortgang des Gesetzgebungsverfahrens war auf die Vorschläge des Weißen Hauses gewartet worden. Das Weiße Haus verfolgt nun einen ähnlichen Ansatz wie der Kongress.

Kritik kam von Experten, die zu viel Freiraum für die Unternehmen als Schwachstelle betrachten. "Der Regierungsplan zeigt keine Spur von Dringlichkeit", monierte ein ehemaliger ranghoher Mitarbeiter des Heimatschutzministeriums, Stewart Baker.