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Missbrauch: Aloisiuskolleg legt Präventionsleitfaden vor

Missbrauch

Aloisiuskolleg legt Präventionsleitfaden vor

Das Bonner Aloisiuskolleg hat als erste deutsche Jesuitenschule einen Leitfaden zur Prävention von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche vorgestellt. Zu den wichtigsten Punkten zählt die Konkretisierung verbindlicher Regeln zu Nähe und Distanz, die sich in Selbstverpflichtungen, Arbeitsverträgen und Dienstanweisungen an Mitarbeiter niederschlagen werde, hieß es. Ein neues Interventionskonzept schreibe die Vorgehensweise bei Verdachtsfällen und Vorfällen von sexualisierter Gewalt fest. Geplant sind auch Fortbildungen für Mitarbeiter und Informationsveranstaltungen für Eltern und Schüler durch Externe.

Soziales

Fünf Euro Hartz-Erhöhung ab Januar nicht sicher

Die Auszahlung der Hartz-IV-Erhöhung um fünf Euro ab Januar ist noch nicht sicher. Sie hänge davon ab, ob der Bundesrat dem Gesetz am 17. Dezember zustimme, erklärte das Sozialministerium. Ob die Leistungen des Bildungspakets in jedem Fall zu Jahresbeginn in Kraft treten, werde noch juristisch geprüft. Damit widersprach das Ministerium der bisherigen Darstellung auch aus den Ländern, dass die fünf Euro Erhöhung beim Regelsatz für Erwachsene so oder so zum Januar wirksam werden, wenn auch unter Vorbehalt.

Verbraucher

Schnaps wird noch bis Ende 2017 subventioniert

Deutsche Schnapsbrenner dürfen noch bis 2018 subventioniert werden. Der EU-Rat für Wettbewerbsfähigkeit habe der Verlängerung des Branntweinmonopols zugestimmt, berichtete Agrarministerin Ilse Aigner (CSU) am Freitag. Klein- und Obstbrennereien sowie Obstgemeinschaftsbrennereien dürften noch bis Ende 2017 Agraralkohol erzeugen.

Gesundheit

Umfrage: Bürger wissen wenig über ihre Patientenrechte

Patienten in Deutschland sind einer Umfrage zufolge unzureichend über ihre Rechte im Gesundheitswesen informiert. Rund 60 Prozent wüssten kaum etwas über wichtige Patientenrechte, erklärte die Bertelsmann-Stiftung bei der Vorstellung des neuen Gesundheitsmonitors. So wüssten nur 38 Prozent der Befragten, dass der Arzt Patienten die Wahrheit über Krankheiten sagen muss. 40 Prozent gingen fälschlicherweise davon aus, dass sie vom Arzt gezielte Lebensverkürzung verlangen könnten.