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Nordkorea: Pjöngjang laut Carter zu Gipfeltreffen mit Seoul bereit

Nordkorea

Pjöngjang laut Carter zu Gipfeltreffen mit Seoul bereit

Nach monatelangen schweren Spannungen mit Südkorea hat Nordkoreas Militärmachthaber Kim Jong-il seine Bereitschaft zu einem innerkoreanischen Gipfeltreffen zu erkennen gegeben. Kim sei gewillt, mit Südkoreas Präsidenten Lee Myung Bak "jederzeit jedes Thema direkt" zu besprechen, sagte der frühere US-Präsident Jimmy Carter nach einem dreitägigen Besuch in Pjöngjang am Donnerstag in Seoul. Das habe Kim ihm schriftlich übermitteln lassen. Zu einem von Carter erhofften Treffen mit dem Diktator war es nicht gekommen.

Indien

Riesenauftrag für europäische Militärjet-Hersteller

Bei der Milliarden-Ausschreibung Indiens für 126 Kampfflugzeuge hat das Eurofighter-Konsortium eine wichtige Hürde genommen und die Konkurrenz aus den USA, Schweden und Russland ausgestochen. Das Verteidigungsministerium in Neu Delhi bestätigte am Donnerstag, nur der Eurofighter Typhoon und die französische Rafale von Dassault Aviation SA seien in die engere Auswahl gekommen. Das Volumen des Auftrags wird auf rund 10 Milliarden Dollar (knapp 7 Milliarden Euro) geschätzt. Sollte sich der Eurofighter durchsetzen, wäre es der bislang größte Auftrag für das Konsortium außerhalb der Nato.

Polen

Warschau will Atomeinstieg mit Berlin absprechen

Polen will beim geplanten Einstieg in die Atomenergie Rücksicht auf seinen Nachbarn Deutschland nehmen. Er habe versprochen, alle Pläne samt der Standortfrage mit der deutschen Seite "über das Übliche hinaus" zu besprechen, sagte der polnische Umweltminister Andrzej Kraszewski. Damit solle volle Transparenz gewährleistet werden, sagte er nach einem Treffen des Deutsch-Polnischen Umweltrates. Polen will 2016 mit dem Bau des ersten Atomkraftwerkes beginnen. Als möglicher Standort gilt Zarnowiec nordwestlich von Danzig. Bis 2030 sind insgesamt zwei AKW geplant.

Japan

Ministerpräsident will Ausbau der erneuerbaren Energien

Der japanische Regierungschef Naoto Kan hat Konsequenzen aus der Atomkatastrophe von Fukushima angekündigt. Dazu gehörten Transparenz und mehr Sicherheit, aber auch eine Vision für die Entwicklung und Nutzung "sauberer Energien", schreibt Kan in einem Beitrag für die "Rheinische Post". Der weltweite Energiebedarf steige weiter, zugleich müsse der Ausstoß von Treibhausgasen reduziert werden. Der "Nuklearunfall" 5nach dem Tsunami vom 11. März solle nun rasch und gründlich aufgeklärt und die Lehren sollten mit der ganzen Welt geteilt werden, versprach Kan.