Erneuerung

Der künftige FDP-Chef plädiert für Steuersenkungen

Der künftige FDP-Bundesvorsitzende Philipp Rösler hält am Ziel Steuersenkungen mit Einschränkungen fest.

"Die Steuern in Deutschland sind zu hoch - das wird kaum jemand bestreiten. Entlastungen müssen kommen", sagte er der "Bild"-Zeitung. Rösler räumte allerdings ein, dass es dafür auch die notwendigen Spielräume geben müsse. "Wir sind Realisten: Wir halten auch die Lage der öffentlichen Haushalte im Blick und schauen, wann und welche Spielräume sich ergeben."

Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger meldete derweil Interesse an, stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende zu werden. "Ich schließe eine Kandidatur nicht aus", sagte sie dem "Hamburger Abendblatt". Wirtschaftsminister Rainer Brüderle will beim FDP-Bundesparteitag Mitte Mai in Rostock offenbar erneut für das Amt des stellvertretenden Parteivorsitzenden kandidieren.

Der FDP-Abgeordnete Hans-Michael Goldmann fordert unterdessen eine Doppelspitze in der Fraktion. "Der Vorsitz sollte von zwei Personen (Frau/Mann) ausgeführt werden", heißt es in einem Schreiben Goldmanns an die Fraktionsvorsitzende Birgit Homburger, das der Morgenpost vorliegt. Homburger ist intern umstritten, hält aber an ihrem Amt als Fraktionsvorsitzende im Bundestag fest.

FDP-Generalsekretär Christian Lindner warb derweil mit einem Brief an die Mitglieder um Unterstützung für die Erneuerung.